Uf Wiederluege

Die letzte Sunnästrahlä.
Ds Ändi vom Summer.
Der Afang vom Herbst.
Es isch Zit. Es isch guet.
U gliich ligt chli Wehmuet i de guudige Strahlä u z Liächt bringt e Saite vom Härz zum Klingä wo chli trurig tönt.

I säge hallo.                                                                I bi wieder da.                                                         U du geng no.                                                 Geits der guet? Bisch z fride, ruhig u glückläch?                                                              Du fäusch mer.                                                        I vermisse di.                                                        Me aus Wort no chöi beschribä fäusch du üs.                                                                Fäusch dere Wäut u gliich bisch da.    Chli stiu u gliich ganz klar steisch ungereinisch im nä Momänt u di Blick weckt e chliini Tränä wo langsam i mis Härz abegheit.
I vermisse di.
Wie gärn würdi hie höcklä näbä dir.    Chli plöiderlä, siniere oder zämä einig schwige.
I vermisse di. Und i dankä dir.                   Für das wo du bisch xii u geng no bisch. Geng wirsch si.
U so stani uf. E letzte Blick.                            D Sunnestrahlä blände u spieglä i tue d Ouge zuä u säge dir tschüss.             Einisch meh.                                                          Uf Wiederluege.

In dankbarer Erinnerig a S. H. B.  Mir vergässe Di nie!

In Erinnerung

Das Dorf lag in tiefem Nebel. Nur die zackigen Spitzen der schroffen Berge, die er einst so geliebt hatte, ragten aus den Wolken,  als wachten sie drohend über dem Dorf und es schien, als teilten sie seine tiefe Trauer.

Der Pfarrer war ein Fremder und seine Worte, waren sie auch wohlüberlegt und besonnen, vermochten die versammelte Gemeinde nicht zu trösten. Er hatte ihn nicht gekannt und nannte seinen Namen mit einer gewissen Leere; ohne je seine schwielige Hand gedrückt zu haben oder den tiefen, wenn auch etwas kritischen Blick seiner Augen zu kennen.

Dicht gedrängt sassen sie in den Bänken, die Männer vom Dorf; Männer der Berge; die muskelbepackten, braun gebrannten Arme zeugten von harter Arbeit, von zähem Zupacken und Durchhalten. Die alten,  holzgezimmerten Kirchenbänke schienen lächerlich klein und eng; wie für Kinder gemacht und nicht für sie.                    Die tiefen Furchen auf ihren Gesichtern erzählten Geschichten von Tapferkeit und Mut, aber auch von Leid und Trauer. Die Falten schienen tiefer zu sein als sonst und der Betrachter nahm erstaunt die Risse, die Klüfte und die Rüfe der Umgebung wahr, die sich auf den von Anstrengung  gezeichneten Gesichtern wiederspiegelten wie auf einer dreidimensionalen Landkarte; mit unleserlicher Tinte geschrieben und nur schwer zu entziffern, geschweige denn zu verstehen. Und doch schien von ihnen ein eigenartiger Zauber auszugehen;  trotz des unübersehbaren Schmerzes und des offensichtlichen Leidens der Gegenwart schienen ihre Augen den Glanz nicht gänzlich verloren zu haben und manch einer würde es, vielleicht ein wenig verwegen, den Stolz der Bergler nennen; soweit man so etwas überhaupt in Worte fassen kann.

Er war früh gegangen. Unerwartet. Die Nachricht hatte tief getroffen und einstudierte, wohlgelesene Worte mochten den tiefen Schmerz nicht zu mindern.       Die Fassungslosigkeit, die Frage nach dem Warum, die Sehnsucht nach Trost und das Verlangen nach Sinn waren so gegenwärtig spürbar, dass es schien als könnte man sie mit Händen greifen.

Und doch war er da, der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, und hüllte sie alle ein in dieser kleinen Kirche.                       Der Schmerz wird weniger werden;               die Erinnerungen stärker und doch leichter, unbeschwerter. Er wird Teil ihres Lebens bleiben und in ihren Herzen und in ihren Gedanken und Gesprächen weiterleben, bis sie ihn eines Tages wiedersehen.      Dann werden alle Furchen sich glätten und die letzten Tränen werden der ewigen Freude weichen.

In Erinnerung an L . J.

 

Spatzen-Intoleranz?

Gestern schrubbte ich etwas angeekelt unsere Gartenschuhe aus, in die sich unsere Katze übergeben hatte. Igitt!!! Und während ich so schrubbte, kam mir auf einmal der Gedanke, ob unser Kater vielleicht erbrochen hat, weil er an einer Spatzen-Intoleranz leidet…? Und weiter überlegte ich mir, dass man ihn dann wohl dringend einem Atemtest unterziehen müsste, in dem man in der Ausatemluft misst, wieviel Spatz denn schon verdaut wurde. Da muss man alle 30 Minuten in ein Röhrchen pusten; zugegebenermassen nicht ganz einfach für eine Katze, aber Übung macht schliesslich den Meister, vielleicht müssten wir einfach vor dem Untersuch  ein bisschen trainieren mit ihm. Man müsste dann auch sicher stellen, dass er vor dem Untersuch nicht schon eine Feldmaus gesnackt oder an einer Blindschleiche geknabbert hat; das würde das Untersuchungsergebnis erheblich beeinträchtigen. Des Weitern ist es natürlich unabdingbar, dass auch der Spatz nüchtern ist, bevor er gefressen wird, denn sonst könnten allfällige Würmer in seinem Speiseplan falsche Ergebnisse erzielen.

Sollte sich dann tatsächlich herausstellen, dass unser Kater an einer Spatzen-Intoleranz leidet, wäre dies weiter nicht tragisch. Er könnte dann einfach jedesmal kurz an die Fensterscheibe klopfen, wenn er einen Spatz gesichtet hat, und wir könnten ihm dann eine Spatzase-Tablette verabreichen.

PS. Mein Ur-Grossvater litt ebenfalls an einer Spatzen-Intoleranz🤔  Kaum war einer der kleinen Vögel auf einem Baum in seinem Garten gelandet, holte er das Gewehr.

Sternenkleid

Hoodiekleid zum Ersten, Hoodiekleid zum Zweiten, Hoodiekleid zum Dritten😄!

Letztes Wochenende nutzte ich das schlechte Wetter um ein paar Stoffvorräte zu verwandeln und voilà: Nochmals ein Hoodiekleid für unsere Grosse! Sie liebts und hats gleich angezogen, wollte aber nicht für Fotos posieren; deshalb gibts die Bilder erst jetzt!

Stoff : Glitzersterne-Sweat

Schnitt: Hoodiekleid von Klimperklein, Gr. 152, in der Länge um 4 cm gekürzt.

 

Gemüsesuppe für Geniesser

Um die Linie zu halten (oder zur Linie zurück zu finden 😉) gibts bei uns abends möglichst wenig oder gar keine Kohlehydrate. Da man (und auch Frau😃) aber manchmal abends echt Kohldampf hat, hier unser super Gemüsesuppenrezept, das sogar unser Gemüsemuffel mag😃. Nicht ganz kohlehydratefrei, aber fast!

3 Knoblauchzehen pressen

4 kleine Zwiebelchen hacken mit 1-2 EL Oregano

in 3 EL Olivenöl andünsten

mit 0.5 dl Rotwein ablöschen.

300 g Bohnen rüsten, klein schneiden, dazu geben

4 Tomaten und

2 Peperoni (orange und gelb) dazuwürfeln

1 Fenchel etwas zerkleinern

2 grosse Rüebli dazuhobeln

ca  5 dl Wasser beigeben, Deckel drauf und ca  20 Minuten köcheln bis das Gemüse bissfest ist

Mir 2 EL Fleischgewürz und etwas Salz würzen, abschmecken, fertig. Schmeckt herrlich, ist super gesund und sättigt erstaunlich gut.

Himugüägeli-Muffins für Kindergarten-Geburtstag

Nichts Kompliziertes, nichts Grossartiges; aber einfach ist manchmal auch ganz schön herzig! Die Kinder im Kindergarten haben sich riiiiesig über die „Kalle-Muffins“ gefreut (sie hatten seit dem Sommer Thema „Marienkäfer“ und ihr Stargast heisst „Kalle“) und unsere Kleine hat ihren Geburtstag so richtig genossen!