sternchen

Als ich heute bei meiner Kleinsten das Bett frisch bezogen hatte und in der Kleider-Kommode nach einem frischen Pijama suchte, stellte ich fest, dass da was fehlt! Wir haben warme, kuschlige Winter-Pijamas und luftige Sommer-Pijis, aber so was für die Übergangszeit, nicht zu warm und nicht zu knapp, wär eigentlich im Moment gerade ideal. Als ich heute Abend noch ein halbes Stündchen Nähzeit ergatterte, fiel meine Wahl auf eine fröhliche  dreiviertel „Frühlings-Pijama-Hose“ mit Bündchen in den Kniekehlen und frischen weissen Sternchen und ich freu mich schon auf das Lächeln der Prinzessin, wenn sie das neue Teilchen morgen entdeckt 🙌🏻

 

frisches Brot

 

ich finde es gibt fast nichts, was so unglaublich lecker riecht wie frisches Brot! Ich liiiiiiiebe selbstgemachtes Brot und sage immer, ich würde eher für ein frisches Brot eine Diät brechen als für Schokolade oder Süsses. Dank meinem grosszügigen Ehemann hab ich eine gute Knetmaschine und ganz tolles Mehl (dasjenige aus der Landi kann ich besonders empfehlen).

Für ein gutes Brot mische ich 1kg Mehl mit 4 gestrichenen TL Salz (gerne auch mal Himalaya-Salz) , 6 dl Wasser und einem Würfel Frischhefe und lasse das Ganze etwas stehen. Nach ca. 20 Minuten stelle ich die Knetmaschine an und lasse den Teig ungefähr 10 Minuten kneten. Abschliessend knete ich ihn von Hand noch ein-, zweimal gut durch und lege ihn in eine grosse Chromstahlschüssel, die ich mit einem nassen Tuch abdecke. Wenn möglich stelle ich das Ganze 1-2 h an die Sonne (indoor!). Anschliessend forme ich entweder zwei kleinere Brote oder ein Grosses, bestreiche sie mit Wasser und streue je nach Lust und Laune noch Sesam oder Mohnsamen drauf und lasse die Brote nochmals ca. 30 Minuten gehen. Dann gehts für 35-40 Minuten in den auf 210 Grad vorgeheizten Ofen (Temperatur variiert je nach Ofentyp; unbedingt ausprobieren!). Schon bald zieht der unwiderstehliche Duft nach frisch gebackenem Brot durch unser Haus. Mhhhhh!

 

Der Zwerg: hilfe auf der Flucht

Das Licht blendete ihn und er versuchte, seine Hand vor die Augen zu ziehen. Doch es gelang ihm nicht. Wo war seine Hand? Was war das für ein Licht? Wo war er bloss? Was war geschehen? Langsam und vorsichtig versuchte der Zwerg seine Augen zu öffnen. Er sah einen dunklen Schatten rasend schnell auf sich zukommen, doch bevor sich ein entzetzter Schrei aus seiner heiseren Kehle lösen konnte, flüsterte eine ihm wohlbekannte Stimme beruhigend: „he Grosser, ausgeschlafen?“
Ein erleichterter Seufzer entfuhr dem Erwachenden. Der Schatten wurde klarer
und es war offensichtlich, dass unser Freund nichts zu befürchten hatte. Die Stimme gehörte Pfiff, dem kleinen Einhörnchen van der Buche. Endlich öffnete der Zwerg seine Augen ganz und blickte direkt in die kleinen, dunklen Knopfäuglein des freundlichen Einhörnchens. „Van der Buche, alter Freund! Wie gut dich zu sehen. Wie gut dass du noch lebst“ Die Stimme des Zwergs zitterte. Nun kamen die Erinnerungen langsam zurück. Das unheimliche Brummen der Sägen. Alle Tiere auf der Flucht. Der Zwerg erinnerte sich, dass Klein Pfiff als einer der ersten die Siedlung verlassen hatte. Sie hatten sich traurig, aber tapfer auf Wiedersehen gewünscht, wohlwissend, dass der Ausgang dieses ungewollten Abenteuers nicht in ihren Händen lag und ein Wiedersehen diesseits des Sonnenuntergangs im Ungewissen lag.

„Wie fühlst du dich denn jetzt?“, unterbrach Pfiff seine Gedanken. „Du hast recht lange geschlafen! Aber so müde und erschöpft wie du warst, ist das ja auch nicht weiter verwunderlich!“
Endlich richtete der Zwerg sich halbwegs auf und blickte einigermassen erstaunt um sich. Sein Kopf dröhnte noch etwas, doch seine Gedanken wurden allmählich klarer.
„Pfiff, wo sind wir? Sind wir in Sicherheit?“ Das kleine Einhörnchen wiegte nachdenklich den Kopf hin und her, doch seine lustigen Augen blitzten fröhlich. „Wir sind bei Piep, der Kohlmeise im oberen Nadelwald. Ob wir hier in Sicherheit sind!? Ich schon. aber Du? Das wage ich zu bezweifeln. Piep wohnt hier ja nicht allein und die anderen Vögel dulden eigentlich keinen Besuch. Für die letzten Stunden haben sie eine Ausnahme gemacht, weil Du ja verletzt bist, aber…..“ der Rest des Satzes hörte der Zwerg nicht mehr. Verletzt? Er blickte da hin, wo erseine rechte Hand vermutete und erschrak. Dick eingebunden in winzige, flauschige Vogelfederchen und dickes Moos lag sie da. „Was ist geschehen?“
Pfiff wand sich. „Wir wissen es nicht. Gestern am späten Nachmittag, es dunkelte schon und der Wald war voller unheimlicher,  tanzender Schatten, kam Piep aufgeregt angeflogen und schnatterte, du lägst verletzt am Waldrand, wir müssten Hilfe holen. Helmuth, der Habicht, hat dich dann in einem Anflug von seltener Hilfsbereitschaft hierhergeflogen. Mehr weiss ich nicht.“ In dem Moment kam Piep zurück und die drei Freunde besprachen die Lage. Eins war klar: dem Dröhnen der Sägen nach hatte sich die Lage in der Waldsiedlung noch nicht entschärft. Wer wusste, ob der Feind nicht morgen schon hier sein würde? Der Zwerg drehte seine Hand vorsichtig hin und her. „Das müsste reichen!“, brummte er. „Morgen früh mach ich mich wieder auf den Weg. Ich kann euch gar nicht genug danken für eure Hilfe!“